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Rader |
Die Einen kommen vom Land in die Stadt und erleiden einen schlimmen Kulturschock. Die Anderen erleben in der Metropole die große Freiheit und ziehen nie mehr in ihr Dorf zurück. Rader zählt zur zweiten Gruppe, steht auf Berlin und fühlt sich als Berliner. Nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spree fällt jedoch etwas auf, Rader spricht Bayrisch.
Nach seinem Umzug aus der Oberpfalz spielte der Berliner mit bayrischem Migrationshintergrund in zahlreichen Kapellen, darunter in den Bands von Ulla Meinecke und Maren Kroymann. 1997 gründete er die Groove Tubes, deren Mitstreiter ihm auch für das aktuelle Solo-Album den Rücken stärken. Basser Mike Parker lieferte beispielsweise bei Kevin Coyne, Eb Davis & the Radio Kings und den Lassie Singers die tiefen Töne. Anton Nissl trommelte u.a. bei Westernhagen, Rio Reiser, Ulla Meinecke und den Neonbabies.
Die drei entwickelten einen runden, rollenden und mitreißenden Stil. Sie spielen bayrischen Texasblues, der Dinge ausdrücken kann, die dem Hochdeutschen verwehrt bleiben. Selbst, wenn man den Dialekt nicht auf Anhieb versteht, erklärt einem die Musik, was Sache ist. |
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RADER
Knutsch me
Katalog-Nr. 010001
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| 1. |
Narrisch |
(4:12) |
| 2. |
Sogs mia |
(2:32) |
| 3. |
Knutsch me |
(4:15) |
| 4. |
D'Leit de sogn |
(5:14) |
| 5. |
D'Maare |
(2:28) |
| 6. |
Naabtaler Blues |
(4:56) |
| 7. |
Des bin i |
(4:35) |
| 8. |
Des Haus is am Kocha |
(2:57) |
| 9. |
Sog o |
(2:30) |
| 10. |
Unfalllied |
(4:31) |
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Gesamtspielzeit (38:37) |
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Die zehn Lieder des Albums Knutsch me, frei von der Leber weg, hemdsärmelig, geradlinig & vollchaotisch gleichzeitig. Narrisch behandelt einen handfesten Beziehungskrach; in Sogs mia sehnt sich ein frustiertes Dickerchen nach Streicheleinheiten („gib mir doch a Zeichen, das d'n mogst mein Bauch, den weichen”); Des bin i ist eine Taugenichts-Ballade („I ho koa Geld / Wos kost die Welt?”); Des Haus is am Kocha kommt als stürmischer Party-Kracher daher, während der Naabtaler Blues sich als als Sie-hat-mich-verlassen-Blautöner entpuppt.
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| Vocals & Gitarre |
Martin Rader |
| Bass |
Mike Parker |
| Schlagzeug |
Anton Nissl |
| Wenn Orgel dann |
Beathoven |
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| Produktion |
Martin Rader |
| Recording |
Beathoven@didel didel Tonstudio |
| Mix |
Matz Steinke@digi-trick Studio |
| Mastering |
Volker Waßmann@komplex17 Studio |
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| Coverfotos |
Uwe Arens |
| Grafische Gestaltung |
Dorothea Vogel DO&PE |
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Als Audio-CD
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| © 2010 by PINAZ records. Produced by Rader. |
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